Der Floh ist ein häufiger Gast bei zahlreichen Haustieren. Nicht nur Hunde und Katze müssen sich  mit dem winzigen Parasiten herumärgern, auch andere Heimtiere mit Fell sind betroffen, zum Beispiel Kaninchen oder Meerschweinchen.  Etwa 90% des Flohbefalls geht auf das Konto des Katzenflohs (Ctenocephalides felis), der jedoch nicht nur Katzen befällt, sondern alle Fellträger und notfalls auch den Menschen.

Die nur ein bis drei Millimeter großen Flöhe sind kaum zu finden, doch sie hinterlassen ihren Kot in Form von winzigen dunkelbraunen bis schwarzen Krümeln im Fell. Ob es sich „nur“ um Schmutz oder um Flohkot handelt, lässt sich am leichtesten feststellen, in dem die Krümel auf ein weißes Küchentuch gelegt und angefeuchtet werden:  Handelt es sich um Flohkot, verfärben sie sich rötlich, da das Kot vor allem aus unverdautem Blut besteht. Weitere sichtbare Zeichen für den Flohbefall sind die Einstichstellen der Flöhe, die jucken und vom befallenen Tier immer wieder gekratzt werden.

Problematisch wird der Flohbefall vor allem dann, wenn Katze oder Hund allergisch auf den Flohspeichel reagieren. Dann kann es zu schweren Hauterkrankungen und starkem Juckreiz kommen. Aber sobald Flohbefall bemerkt wird, sollte ohnehin eine Behandlung stattfinden, denn ansonsten werden die Flöhe Eier im Fell ablegen und sich fröhlich vermehren.

Die Behandlung von Flohbefall

Das „Jagen“  der Flöhe im Tierfell und zerquetschen mit der Hand ist genauso wenig zielführend wie die Anwendung der im Handel erhältlichen Flohschutzmittel. Der Tierarzt verordnet gewöhnlich ein Mittel, das sowohl die vorhandenen Flöhe im Tierfell bekämpfen als auch die Flohentwicklung in der Umgebung unterdrücken.  Wichtig ist, dass das Umfeld des Tieres – sprich die Wohnung oder das Haus – ebenfalls mitbehandelt wird, da die Flöhe ihre Eier überall ablegen können.  Dabei helfen sogenannte Vernebler (Fogger), die den Wirkstoff im ganzen Raum verteilen. Empfehlenswert ist eine Behandlung über mehrere Monate hinweg, so dass auch nachschlüpfende Jungflöhe vernichtet werden, ehe sie selbst Eier legen können.

Hunde, die viel Auslauf in der freien Natur bekommen, sollten vorbeugend ein Flohhalsband tragen oder regelmäßig mit Flohspray behandelt werden. Für Katzen sind Flohhalsbänder dagegen nicht geeignet, da sie sich leicht damit selbst strangulieren oder beim Herumstreifen in der Natur damit in Zäunen hängen bleiben können.

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