Hund im Garten

Sobald die Tage länger und wärmer werden, verbringen die Menschen wieder mehr Zeit im Freien. Der eigene Garten wird zur Wohlfühloase und zum Rückzugsort. Natürlich will auch der Hund daran teilhaben. Vielen Vierbeinern genügt es dabei schon unter dem Liegestuhl von Frauchen oder Herrchen im Schatten zu dösen, doch wer seinem Hund eine Freude bereiten will, kann den Garten noch viel stärker auf seine Bedürfnisse ausrichten.

Hunde lieben Spiel und Bewegung

Wunderbar geeignet ist eine Rasenfläche – je größer umso besser. Auf dem Rasen kann der Hund selbstständig herumtoben oder mit seinem Besitzer spielen. Stöckchen oder Bälle apportieren, Frisbees nachjagen oder kleine Kunststückchen lernen, gehören dazu. Sie können sich auch das beliebte Agility-Training in den eigenen Garten holen und einige Hindernisse für den Hund aufbauen. Aus zwei Obstkisten und einem Besenstil zaubern Sie ein ganz einfaches Hindernis zum Überspringen. Einfache Hilfsmittel wie einen Tunnel zum Durchlaufen oder eine Slalomstrecke lassen sich für wenig Geld online bestellen.

Fast jeder Hund buddelt gerne. Damit er nicht die frisch gepflanzten Blumen wieder ausbuddelt oder sich am zart wachsenden Gartengemüse vergreift, sollte ihm im Garten eine eigene Buddelecke mit Sand, Kies und Erdboden eingerichtet werden. Ein Tipp: Verstecken Sie das ein oder andere Leckerli in der Buddelecke – so zieht es den Hund auf der Suche danach von alleine in die eigene Ecke. Ansonsten ist es natürlich Erziehungssache, ihm klare Grenzen zu stecken und begreiflich zu machen, welche Gartenbereiche zum Buddeln tabu sind.

Wasser und Schatten für den Hund

Herumtoben in sommerlicher Hitze macht Durst! Daher sollten Sie darauf achten, dass der Hund Zugang zu frischem Wasser hat. Ein Wassernapf im Schatten ist das Mindeste. Noch mehr freut sich der Hund jedoch über echte Abkühlung im Planschbecken. Längst gibt es online spezielle Hundepools, die an aufblasbare Kinderplanschbecken erinnern. Sie sind besonders flach und aus robustem Material gefertigt, so dass der Hund sie mit seinen Krallen nicht beschädigen kann.

Damit der Hund Ihnen beim Sonnenbaden Gesellschaft leisten kann, benötigt er ein schattiges Plätzchen. Möchten Sie nicht, dass der Hund unter Ihrem Liegestuhl liegt, richten Sie ihm eine kleine Wohlfühlecke in der Nähe ein. Legen Sie ihm seine Hundedecke aus dem Körbchen hin und er versteht sofort, dass dies sein Plätzchen ist. Dabei muss natürlich darauf geachtet werden, dass die Decke im Schatten liegt.

Tipps zur Gartengestaltung

Bei anderen Bereichen des Gartens denken Sie vermutlich nicht direkt an den Hund, doch dies kann sich bezahlt machen. Achten Sie zum Beispiel auf eine sichere Umzäunung Ihres Gartens, damit sich der Vierbeiner nicht unverhofft aus dem Staub macht, wenn der Jagdtrieb oder die Neugier erwachen. Eng aneinander stehende Zaunlatten sind ideal. Auf keinen Fall dürfen Zaunlatten oder –stangen so weit auseinander stehen, dass sich der Hund halb hindurchquetschen kann um dann stecken zu bleiben. Denken Sie auch daran, dass sich Hunde leicht unter den Zaun hindurch buddeln können und stecken Sie die Zaunlatten entsprechend tief in den Erdboden.

Ein letzter Tipp: Hunde knabbern Pflanzen zwar generell nur selten an, doch es ist nicht auszuschließen. Achten Sie darauf, keine für ihn giftigen Pflanzen im Garten anzupflanzen. Klassiker in deutschen Gärten sind z.B. Hortensien, Oleander und Engelstrompeten, sowie die gerne am Zaun entlang gepflanzten Thuja-Zypressen.

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